Film der letzten Zuflucht
Experimentalfilm | Deutschland | 2018 | 119′

Der Film der letzten Zuflucht ist als eine Art Reise zu verstehen. Der filmische Weg geht dabei der Frage nach, wie innere Schutzräume erreicht werden können, die letzten Spannungen Raum geben.

Die Reise folgt der Erinnerung eines Vaters, der sein Leben eingesetzt hat, um seinem Adoptivsohn eine Erfahrung von Zuflucht zu geben. Diese Vater-Sohn-Geschichte ist wie ein roter Faden durch die dokumentarisch-poetische Filmerzählung, die in ihrem Verlauf verschiedenste (parallele) Suchbewegungen beschreibt, aber auch Zwischenstationen erreicht: eine Palliativstation, eine Kinder- und Jugendpsychiatrie und die Begegnung mit einer Frau, deren letzte Zuflucht die Sprache geworden ist.

Begleitet wird diese Reise durch die Theologin und ehemalige Äbtissin Mutter Luitgardis Hecker, durch die Schriftstellerin Felicitas Hoppe und den Philosophen Thomas Macho. Der Spur ihrer persönlichen Erfahrungen folgend, beschreiben sie zentrale Dimensionen (letzter) Zufluchtsbewegungen.

Vor dem Hintergrund aktueller Auseinandersetzungen mit dem Thema Migration, reflektiert Film der letzten Zuflucht nicht nur die Herausforderungen des „Zufluchtgebens“, sondern zeigt in der Betrachtung vertikaler Migrationsbewegungen, dass die Suche nach Zuflucht eine Bedingung des Menschseins ist.

… Vielleicht ist die Zuflucht unsere vornehmste Aufgabe. Felicitas Hoppe in Film der letzten Zuflucht.

 

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O-Ton-Schnitt, Sound Design, Mischung

Regie: Thomas Henke
Bildgestaltung und Montage: Oliver Held
Redaktion und Dramaturgie: Peggy Henke
Ton: Udo Radek
Musik: Claudius Tanski
Modellstadt „METROPOLAR – exit city”: Lorenz Estermann

Mit Unterstützung von:

 

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